Granada

Die lange Autofahrt nach Granada schlauchte ziemlich und ich hoffte darauf, dass die Suche nach einem Parkplatz dieses Mal etwas einfacher verlaufen würde. Zum Glück war das der Fall. Direkt neben dem Hotel fand sich eine Tiefgarage, die unseren Wagen für eine Nacht beherbergen konnte. Nach dem Abendessen schlenderten wir durch die Straßen der andalusischen Stadt und versuchten den besten Blick auf die Alhambra zu erhaschen.

Read More

Lissabon

Auf unserer Rundreise wollten wir Lissabon schon fast überspringen, da es schwer war kurzfristig ein bezahlbares Hotelzimmer zu finden. Über die mobile App von Expedia ließ sich schließlich doch noch eine erschwingliche Unterkunft buchen. Die zentrale Lage sollte noch zum Problem werden, denn Parkplätze wurden nicht angeboten. Wir stellten uns also darauf ein etliche Runden mit dem Auto durch die Stadt drehen zu müssen, bis wir selbiges abstellen könnten.

Read More

São Jacinto

Auf Empfehlung von Marie, die sich jetzt angesprochen fühlen darf, wurde unser erster Stopp in Portugal ein Campingplatz in der Nähe von São Jacinto. Die über weite Strecken sehr leere Autobahn wurde noch unheimlicher, als die ersten Waldbrände am Horizont auftauchten. Hohe Rauchsäulen stiegen unmittelbar an der Wegstrecke empor. Die teilweise dicht an den Flammen befindlichen Häuser haben ein schweres Los gezogen. Man kann nur hoffen, dass keine Personen zu Schaden kommen.

Read More

Santiago de Compostela

Nachdem die Verwirrung um die Hotelreservierung aus der Welt geschafft werden konnte und wir ein fantastisches Frühstück bekamen, nutzte ich noch die letzte Minuten bis zum Check-Out um meinen Blogbeitrag zu schreiben. Anschließend begaben wir uns zum Parkplatz unseres Autos. Das waren ein paar Meter, denn schließlich war die Tiefgarage des Hotels voll und die Polizei ließ uns nicht auf dem Fußweg parken. Zu Recht muss man sagen.

Read More

Bilbao

Nachdem wir Biarritz verließen und somit auch Frankreich, starteten wir nach Spanien durch. Bereits am Abend zuvor versuchte ich in der Gegend um Bilbao und San Sebastián einen Campingplatz für eine Übernachtung zu finden, doch es war absolut nichts zu machen. Egal welches Buchungsportal, welche Webseite, welcher Platz, welcher Ort, welche Anfrage per Mail oder Telefon; es kam immer die gleiche Rückmeldung: Alles ausgebucht. Somit blieb uns nichts anderes übrig als ein Hotelzimmer zu reservieren. Nach fünf Nächten auf der Luftmatratze hatten wir uns das aber auch mal verdient.

Read More

Biarritz

Erneut war es an der Zeit unsere sieben Sachen zu packen und den Roadtrip fortzusetzen. Dieses Mal war das Zelt zwar nicht feucht, dafür aber umso sandiger. Kein Wunder, wenn man einen Stellplatz direkt an der Düne bezogen hatte. Nach mehr oder weniger erfolgreicher Reinigungsaktion hielten wir beim Verlassen des Campingplatzes noch schnell an der Rezeption um uns abzumelden und im kleinen Shop nebenan Frühstück und Verpflegung für die Fahrt zu kaufen. Anschließend tankten wir den Wagen in einem naheliegenden Örtchen 3/4 voll, Sprit ist in Spanien schließlich günstiger, und machten uns auf den Weg.

Read More

Dune du Pyla

So langsam ist aber auch gut. Bereits den dritten Tag in Folge mussten wir morgens mit Regen kämpfen. Das wäre lange nicht so ärgerlich, wenn man nicht Zelt, Campingmöbel und klamme Wäsche zusammen räumen und möglichst trocken im Auto verstauen muss. Wir drehten uns nochmal um und beschlossen den Abbau eine Stunde nach hinten zu verschieben. Der Regen würde sich schon irgendwann wieder legen. Ein Blick auf das Wetterradar verriet schließlich: wird er nicht.

Read More

Le Mans

Mit leicht angepasstem Druck in der Luftmatratze brachten wir auch die zweite Nacht auf dem Campingplatz rum. Am Morgen war Eile angesagt, denn zum Einen hatte der Wetterbericht Regen angekündigt und zum Anderen mussten wir zeitig den Platz verlassen. Außerdem stand noch eine Autofahrt nach Tours an. Auf dem Weg dorthin machten wir einen außerplanmäßigen Stop in Le Mans.

Read More

Le Mont-Saint-Michel

Frühes Aufstehen war angesagt, denn die vor uns liegende Strecke sollte laut Navi rund sechs Stunden in Anspruch nehmen. Mit Pausen, Stau und sonstigen unvorhersehbaren Verzögerungen war der Tag also so gut wie ausgebucht. Wie sich am Abend herausstellen sollte, war es eine gute Entscheidung möglichst früh zu starten, denn um 19:00 Uhr machte die Rezeption des Campingplatzes in der Nähe von Le Mont-Saint-Michel dicht. Viel Luft blieb am Ende nicht.

Read More

Antwerpen

Natürlich war es absolut unrealistisch den Start unserer Reise am Sonntag, den 31.07.2016 auf 08:00 Uhr morgens zu legen. Die Hochzeit meines besten Freundes am Vortag hatte sichtlich Spuren hinterlassen. Die Feier vorzeitig zu verlassen oder nichts zu trinken stellte natürlich keine Alternative dar und so war es bereits Mittag, als Dani sich auf den Fahrersitz des voll bepackten Autos meiner Mutter setzte, um mit mir Richtung Westen zu fahren.

Read More

Budapest

Letztes Jahr schenkte ich Dani zu ihrem Geburtstag einen Wochenendtrip nach Kopenhagen. Da wir beide gerne reisen, nahm sie die Idee auf und wählte ein Ziel innerhalb Europas für meinen Ehrentag. Wo genau es hingehen sollte verriet sie mir erst, als ich die Geburtstagskerzen auf dem von ihr selbst gebackenen Mohn-Schmand-Kuchen ausgepustet hatte. Der als Geschenk verpackte Lonely Planet Reiseführer sprach eine deutliche Sprache: Es geht nach Budapest.

Read More

Tokyo | Tag 5

Nachdem wir am Vorabend unserer Tradition gefolgt sind und Postkarten an Familie und Freunde geschrieben haben, packten wir schon einmal die meisten Sachen in unser Gepäck, um am nächsten Morgen ein paar Minuten länger schlafen zu können. Außerdem ermittelte ich den schnellsten und einfachsten Weg zum Narita Airport. Anders als Haneda im Süden, befindet sich der Flughafen in Narita etwa 70 km östlich der Millionenmetropole.

Read More

Tokyo | Tag 4

Ehe wir uns versahen, ist auch schon der letzte volle Tag unserer Reise angebrochen. Wenn die Zeit wie im Flug vergeht, ist das ja grundsätzlich ein gutes Zeichen, aber ein wenig Wehmut schwingt bereits mit. Alleine in der weitläufigen Stadt Tokyo kann man nicht alles in einer Woche schaffen. Geschweige denn von Aktivitäten im Umland. Zu wenig gesehen zu haben können wir uns trotzdem nicht vorwerfen.

Read More

Tokyo | Tag 3

Ich mache es kurz: Wir haben das Frühstück wieder nicht geschafft. Heute war ich es, der sich ein paar Stunden mehr gönnte als eigentlich geplant. Aber schließlich soll Urlaub ja auch zur Erholung dienen und keine Schnitzeljagd durch Millionenmetropolen werden. Außerdem lockte der langsam einsetzende Regen nicht unbedingt nach draußen. Gegen die Mittagszeit machten wir uns schließlich doch auf den Weg.

Read More

Tokyo | Tag 2

Kurzes Schlafprotokoll. Nachdem wir unser Hotelzimmer bezogen und uns noch ein wenig wach gehalten hatten, fielen uns gegen 17:00 Uhr endgültig die Augen zu. Um Mitternacht war es dann vorerst vorbei mit dem verdienten Schlaf. Zumindest für mich. Dani schlief mit kurzer Unterbrechung seelenruhig weiter. Ich dagegen schnappte mir mein iPad und begann den ersten Blogbeitrag aus Tokyo zu schreiben. Um 06:00 Uhr morgens schlief ich nochmal ein und wachte gemeinsam mit Dani um 13:00 Uhr auf. Sie hatte rund 20 Stunden Schlaf hinter sich. Läuft bei ihr.

Read More

Tokyo | Tag 1

Für fünf Tage nach Japan. Lohnt sich das überhaupt? Schließlich ist die An- und Abreise von ca. 18 Stunden nicht gerade kurz und wird bei den langen Flügen zur echten Geduldsprobe. Stein des Anstoßes war eine preisgünstige Kombination aus Flug und Hotel, die mein Interesse vor einem knappen halben Jahr weckte. Und um sich langsam an den Kontinent Asien heranzutasten, ist Tokyo vermutlich ein guter Einstieg. Ich überzeugte Dani und buchte.

Read More

Israel | Tag 4 | Tel Aviv

Nach dem wirklich anstrengenden, gestrigen Tag verordneten wir uns einen kleinen Ausflug zum Strand. Von unserem Hotel sind es nur etwa 10 Gehminuten bis zum Mittelmeer. Vorher nahmen wir noch einen Kaffee, Tee und Schokoladencroissants von "Aroma" mit. Eine Kette ähnlich wie Starbucks, jedoch mit deutlich besserem Frühstück. Am Anfang suchten wir lange um eine der Filiale zu finden. Als wir uns nach dem Logo orientierten, bemerkten wir, dass der Name ausschließlich in hebräisch auf den Markisen, Schirmen und Scheiben aufgebracht war. Da hätten wir lange suchen können.

Read More

Israel | Tag 3 | Jerusalem & Bethlehem

Um 07:20 Uhr standen wir abfahrbereit vor unserer Unterkunft. Die sonst sehr belebte Straße war noch nicht erwacht und der Verkehr hielt sich ebenfalls in Grenzen. Nach kurzer Wartezeit hielt ein kleiner Bus auf der anderen Straßenseite und der Fahrer rief meinen Namen aus dem geöffneten Fenster. "Simon, c'mon let's go to Jerusalem!"

Read More

Israel | Tag 1 | Tel Aviv

Kaum waren wir aus Irland zurück, versorgten wir uns nach der Ankunft mit Essen und einer Mütze Schlaf. Bereits am nächsten Morgen fuhren wir nämlich erneut zum Flughafen Schönefeld. Von Dani ist es nur eine Station mit der Regionalbahn, von daher waren wir schnell wieder dort. Jedoch hatten wir bis zur Haltestelle mit Regen zu kämpfen. Einem Umstand, den wir im Ankunftsort Tel Aviv wohl nicht zu befürchten hatten.

Read More