Kroatien | Tag 15

Ich werde mal kurz privat. Dani liebt Frühstück. Ernsthaft. Sie LIEBT Frühstück. Ohne geht Nichts vor uns Nichts zurück. In den letzten zwei Wochen musste bestenfalls schon am Vorabend geklärt werden, wo, wie, wann und in welcher Form gefrühstückt wird. Und das ist ok, ich kann damit leben. Trotzdem war es auch mal ganz angenehm nicht in einer Schlange für einen Brötchenauto anstehen zu müssen, welches noch gar nicht eingetroffen war. Mal nicht in Adiletten über'n Campingplatz schlurfen zu müssen, um Croissants zu kaufen die ihren Namen nicht verdienen.  Seine Finger mal nicht am Gaskocher zu verbrennen, weil die Bialetti drohte abzustürzen. Denn heute war der Tag gekommen, an dem wir zum Frühstück eingeladen wurden.

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Kroatien | Tag 14

Nach dem ereignisreichen Tag gestern gab es heute die ernüchternde Erkenntnis, dass für mich die dritte und letzte Urlaubswoche angebrochen war. Wir erreichten den südlichsten Zipfel unseres Reiseziels und verließen den Campingplatz am späten Vormittag. Nicht aber ohne Frühstück aus dem hier allseits beliebten "Konzum" und nicht ohne den Ausblick, der uns die Fahrt mit der Seilbahn beschert hätte. Von der Küstenstraße warfen wir einen letzten, seufzenden Blick auf Dubrovnik.

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Kroatien | Tag 13

Nachdem wir am gestrigen Tag mit Glück noch einen freien Zeltplatz gefunden hatten, stellte sich anschließend die Frage, wie wir am besten nach Dubrovnik kommen sollen. Obwohl es auch einen Bus gäbe, empfahl die nette Dame an der Rezeption das Wassertaxi zu nehmen. Die Überfahrt dauere etwa 30 Minuten und die Anfahrt auf die Altstadt sei durchaus ein Erlebnis. Pünktlich um 09:00 Uhr standen wir am Pier und warteten auf die Mitfahrgelegenheit. Hierzulande gibt es übrigens auch eine Ausprägung vom Fahrdienstvermittler "Uber" namens "uberBoat". Kam für uns allerdings nicht in Frage.

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Kroatien | Tag 12

Heute ist es passiert. Regen. Wir hatten die Existenz von Niederschlag gedanklich schon soweit verdrängt, dass wir tatsächlich ein wenig überrascht wurden. Kabeltrommel und Kühlbox waren gemeinsam mit den faltbaren Stühlen schnell unter'm Campingtisch verstaut und die Wäsche landete vorerst im Kofferraum, doch ans Abbauen des Zeltes war zunächst nicht zu denken. Nachdem der Schauer vorüber zog und die morgendliche Routine absolviert war, wischte ich die Außenwände der Leinwandvilla trocken und wir machten uns abfahrbereit.

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Kroatien | Tag 11

Ein Zeichen dafür, dass ich nun wirklich im Urlaub angekommen bin, ist die Tatsache, dass ich es morgens voll auskoste länger in den Federn bzw. auf der Luftmatratze zu verweilen. Ich setzte entspannt das Tee- und Kaffeewasser auf, während Dani im Laden nebenan Frühstück besorgte. Wir hatten die Tage zuvor immer recht pappiges Toast oder süße Teigwaren bekommen, sodass wir mittlerweile richtig Lust auf ein vernünftiges Brötchen mit Aufschnitt hatten. Nach einer knappen Stunde kam meine Ost-Berliner Freundin zurück und fluchte: "So lange Schlangen habe ich seit der Wiedervereinigung nicht mehr gesehen!" Und jetzt kommt das Beste: Der Supermarkt hieß auch noch "Konzum". Kannste dir nicht ausdenken.

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Kroatien | Tag 10

Heute wollten wir schlauer sein und bereits zum Sonnenaufgang mit dem Zeltabbau beginnen. Am Vortag stiegen wir gegen 08:00 Uhr wie gedünstetes Gemüse aus dem Garraum und hatten uns geschworen eine Packaktion bei solchen Temperaturen unbedingt vermeiden zu wollen. Gelang tatsächlich auch ganz gut. Bereits um 07:00 Uhr hatten wir das Gröbste im Auto verstaut. Dani wartete in der Schlange zum Bäckerwagen, welcher den Campingplatz jeden Morgen aus dem Nachbarort ansteuerte, ich erledigte den Check-Out.

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Kroatien | Tag 8

Schon die dritte Nacht hatten wir nun auf diesem Campingplatz verbracht. Es wurde mal wieder Zeit für eine Ortsveränderung. Uns gelang es tatsächlich früh, also wir sprechen hier von 08:00 Uhr morgens, einer für den Urlaub absolut unchristlichen Zeit, aus dem Zelt zu kriechen, um unsere Sachen zu packen. Dani holte die Wäscheleine ein, während ich mit der netten Dame an der Rezeption die Endabrechnung fertig machte. Etwa 33€ kostete uns eine Nacht. Mit der ADAC CampCard und durch Barzahlung erhielten wir insgesamt 10% Rabatt. Für die gebotenen Leistungen ein fairer Preis.

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Kroatien | Tag 7

Für den heutigen Tag hatten wir uns vorgenommen eine Ausflug nach Split zu unternehmen. Die Strecke von etwa 30 km lässt sich in ca. einer halben Stunden absolvieren. Wenn, ja wenn sich nicht alle Einwohner von Čiovo und ein Großteil der Touristen entschieden hätten gleichzeitig die Halbinsel zu verlassen. Die einzige Brücke zum infrastrukturtechnisch ebenfalls unterentwickelten Trogir war heute derart verstopft, dass es eine geschlagene Stunde dauerte, bis wir uns schneller als 5 km/h fortbewegen konnten. Wenn wir keinen Urlaub hätten und es regnen würde und kein kleines Kätzchen am Morgen bei uns vorbei geschaut hätte; wir wären wohl schlecht gelaunt. So jedoch ist alles im grünen Bereich.

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Kroatien | Tag 6

Wie fange ich am besten an? Die Nacht war einfach grauenvoll. Als wenn jmd. gerufen hätte "Kroatien ist Lava" und dann tatsächlich Temperaturen herrschten, die sonst nur in der Nähe von aktiven Vulkanen gemessen werden können. Auch habe ich gegen Mitternacht Ausschau gehalten, ob jmd. mit Hilfe eines Hochofens eine neue Glocke für die angrenzende Kirchengemeinde gießen wollte. War zwar nicht der Fall, die Hitze jedoch hätte gepasst. Hinzu kamen postpubertierende Dorfdeppen, die der Meinung waren ihre hochgezüchteten Roller an der Küstenstraße einem Leistungstest unterziehen zu müssen. Ich mach's kurz: Erst nachdem ich mich in den frühen Morgenstunden aus der Sauna ... äh ... aus dem Zelt rollen konnte, da ich der Meinung war neben mir wäre Napalm eingeschlagen, konnte ich auf einer Picknickdecke unter freiem Himmel etwas Schlaf finden.

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Kroatien | Tag 5

Die Hitze an diesem Tag trieb uns schnell aus dem Zelt. Bereits gegen 10:00 Uhr waren die 30°C überschritten. Nachdem wir siebzehn schmale Taler für den Aufenthalt gelöhnt hatten, fuhren wir knapp zwei Stunden an die Küste Mitteldalmatiens zur Insel Čiovo. Der Blick vom Landesinneren auf die Adria verstärkte das Urlaubsfeeling ungemein. Strahlend blauer Himmel, hier und da eine Insel und jede Menge Wasser, welches von Motorbooten durchpflügt wurde.

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Kroatien | Tag 4

Auch wenn uns der Campingplatz an den Plitvicer Seen noch so gut gefallen hat, entschieden wir uns nach zwei Nächten weiterzufahren. Schließlich hat das Land noch viel mehr zu bieten als einen einzigen Nationalpark. Das obligatorische Frühstück am Morgen durfte natürlich nicht fehlen. Nachdem ich meine Pfoten am Gaskocher verbrannt hatte, bauten wir das Zelt ab und räumten alles ins Auto. An der Rezeption bekamen wir unsere Pässe zurück und zahlten knapp 48€ für zwei Nächte. Da kann man sich normalerweise nicht beschweren.

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Kroatien | Tag 3

Die Hitze ließ zum Abend hin deutlich nach und trotz des angenehmen Klimas war es irgendwie eine unruhige Nacht. Ein bisschen zu viel Lärm auf dem Campingplatz, der zunehmende Wind oder vielleicht musste man sich erstmal wieder ans Zelten gewöhnen. Egal. Die Abfahrt zu den Plitvicer Seen war erst für 10:30 Uhr avisiert und so blieb noch genügend Zeit für eine ausgiebige Dusche und natürlich Frühstück. Dani entführte die letzten drei Brötchen und ein Buttercroissant aus dem nahegelegenen Laden, sodass wir uns in Kombination mit Käse, Marmelade, Tee und Kaffee für den Tag stärken konnten.

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Kroatien | Tag 1

Nach dem exzessiven Reisejahr 2016 lasse ich es in 2017 wieder etwas ruhiger angehen. In der ersten Jahreshälfte habe ich bisher gar keinen Urlaub gehabt, sodass ich im August ganze drei Wochen zur freien Verfügung habe. Der Spruch "Sommer in Berlin; der schönste Tag des Jahres" trifft aktuell voll zu und so bleibt einem schlichtweg nichts anderes übrig als dem Regen zu entfliehen und in den Süden zu fahren. Ziel ist es Kroatien mit dem Auto zu bereisen und für die Nächte möglichst viel auf Camping und Co. zu setzen.

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Granada

Die lange Autofahrt nach Granada schlauchte ziemlich und ich hoffte darauf, dass die Suche nach einem Parkplatz dieses Mal etwas einfacher verlaufen würde. Zum Glück war das der Fall. Direkt neben dem Hotel fand sich eine Tiefgarage, die unseren Wagen für eine Nacht beherbergen konnte. Nach dem Abendessen schlenderten wir durch die Straßen der andalusischen Stadt und versuchten den besten Blick auf die Alhambra zu erhaschen.

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Lissabon

Auf unserer Rundreise wollten wir Lissabon schon fast überspringen, da es schwer war kurzfristig ein bezahlbares Hotelzimmer zu finden. Über die mobile App von Expedia ließ sich schließlich doch noch eine erschwingliche Unterkunft buchen. Die zentrale Lage sollte noch zum Problem werden, denn Parkplätze wurden nicht angeboten. Wir stellten uns also darauf ein etliche Runden mit dem Auto durch die Stadt drehen zu müssen, bis wir selbiges abstellen könnten.

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São Jacinto

Auf Empfehlung von Marie, die sich jetzt angesprochen fühlen darf, wurde unser erster Stopp in Portugal ein Campingplatz in der Nähe von São Jacinto. Die über weite Strecken sehr leere Autobahn wurde noch unheimlicher, als die ersten Waldbrände am Horizont auftauchten. Hohe Rauchsäulen stiegen unmittelbar an der Wegstrecke empor. Die teilweise dicht an den Flammen befindlichen Häuser haben ein schweres Los gezogen. Man kann nur hoffen, dass keine Personen zu Schaden kommen.

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Santiago de Compostela

Nachdem die Verwirrung um die Hotelreservierung aus der Welt geschafft werden konnte und wir ein fantastisches Frühstück bekamen, nutzte ich noch die letzte Minuten bis zum Check-Out um meinen Blogbeitrag zu schreiben. Anschließend begaben wir uns zum Parkplatz unseres Autos. Das waren ein paar Meter, denn schließlich war die Tiefgarage des Hotels voll und die Polizei ließ uns nicht auf dem Fußweg parken. Zu Recht muss man sagen.

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